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Zusammenfassung

Welche Objekte, Eigenschaften und Methoden gibt es zu Verweisen? Wie können Verweise mit VBA angepasst werden?

Techniken

Verweise, VBA

Voraussetzungen

Access 97 oder höher

Beispieldateien

Verweise.zip (ab Access XP)

Shortlink

554

Verweise mit VBA manipulieren

Thomas Möller, Weinstadt

Dies ist der zweite Teil der Beitragsreihe rund um das Thema „Verweise“. In diesem Artikel geht es um die Eigenschaften und Methoden, mit denen man Verweise per VBA bearbeiten kann. Außerdem werden Standardaufgaben, wie das Auflisten, Einfügen und Löschen von Verweisen, besprochen. Das Ziel dieses Artikels ist es, Ihnen das Rüstzeug zu vermitteln, damit Sie Ihre Verweise per VBA anpassen können.

Wenn Sie Verweise mit VBA manipulieren wollen, müssen Sie die dazu notwendigen Objekte sowie ihre Eigenschaften, Methoden und Ereignisse kennen.

Welche Bibliothek verwenden?

Für den Zugriff auf Verweise und ihre Eigenschaften existieren zwei verschiedene Bibliotheken. Zum einen finden Sie Objekte zu Verweisen in der Access-Bibliothek, zum anderen in der Bibliothek mit dem Namen VBIDE.

Um einen Verweis auf diese Bibliothek einzurichten, müssen Sie im Verweise-Dialog den Eintrag mit dem Namen Microsoft Visual Basic for Applications Extensibility 5.3 aktivieren.

Sowohl in Access als auch in der VBIDE gibt es ein Reference-Objekt und eine References-Auflistung. Die Eigenschaften und Methoden sind in den beiden Bibliotheken nahezu identisch.

Die VBIDE ist die Bibliothek, die den Zugriff auf die Objekte des VBA-Editors ermöglicht. Diese Bibliothek ist immer dann wichtig, wenn Sie Verweise mit VBA anpassen möchten.

Dies gilt für alle Office-Anwendungen - außer Access. Access beinhaltet die notwendigen Objekte für die Bearbeitung von Verweisen im eigenen Objektmodell.

Wenn Sie also in Access Verweise bearbeiten möchten, brauchen Sie keinen gesonderten Verweis auf die Bibliothek VBIDE einzurichten. Im Gegenteil, Sie sollten darauf verzichten. Das spart einen zusätzlichen Verweis.

Warum es gut ist, auf zusätzliche Verweise zu verzichten, erfahren Sie im Beitrag Defekte Verweise (Shortlink 572).

Die References-Auflistung

Die References-Auflistung enthält nur eine wesentliche Eigenschaft. Das ist die Eigenschaft Count. Die Eigenschaft Count liefert Ihnen die Anzahl der aktivierten Verweise zurück. Diesen Wert können Sie als oberen Begrenzungswert einer For...Next-Schleife verwenden.

Die References-Auflistung stellt drei Methoden bereit:

  • AddFromFile
  • AddFromGuid
  • Remove

Mit der Methode AddFromFile können Sie einen neuen Verweis hinzufügen. Als Parameter müssen Sie den kompletten Pfad einer Datei übergeben, die eine Typbibliothek enthält. Mit der Methode AddFromGuid können Sie ebenfalls einen neuen Verweis hinzufügen. Als Parameter übergeben Sie dieser Methode den Guid und die Versionsnummer der Bibliothek. Der Global Unique Identifier ist in der Registry im Zweig HKEY_CLASSES_ROOT/CLSID eingetragen. Von dort kann sich Access die notwendigen Informationen zum Speicherort der Bibliothek holen. Mit der Methode Remove wird ein vorhandener Verweis aus der References-Auflistung entfernt. Die References-Auflistung enthält zwei Ereignisse:

  • ItemAdded
  • ItemRemoved

Diese beiden Ereignisse werden ausgelöst, nachdem ein Verweis hinzugefügt beziehungsweise gelöscht wurde. Wenn Sie nicht gerade ein Add-In erstellen, sind diese Ereignisse für Sie selten relevant.

Das Reference-Objekt

Als Nächstes soll das Reference-Objekt untersucht werden. Das Reference-Objekt repräsentiert jeweils einen konkreten Verweis in Ihrem VBA-Projekt. Die Beispieldatenbank mit dem Namen EigenschaftenVerweise.mdb (s. Abb. 1, ab Access XP) ermöglicht es Ihnen, die verschiedenen Eigenschaften der einzelnen Verweise zu untersuchen.

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Abb. 1: Untersuchen Sie die Eigenschaften eines Verweises mit der Beispieldatenbank.

Starten Sie dazu die Beispieldatenbank. Wechseln Sie dann mit Alt + F11 in den VBA-Editor. Dort schauen Sie sich unter dem Menüpunkt Extras|Verweise an, welche Verweise in diesem VBA-Projekt gesetzt sind. Wechseln Sie jetzt zurück in die Access-Oberfläche. Dort können Sie die Liste der Verweise aktualisieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche mit dem roten Ausrufezeichen.

Die Eigenschaft BuiltIn zeigt an, ob es sich um einen so genannten eingebauten Verweis handelt oder nicht.

Unter Access sind die Bibliotheken VBA und Access eingebaute Verweise. Eingebaute Verweise können Sie nicht löschen, da sie unbedingt für die Programmausführung benötigt werden.

Eingebaute Verweise können auch nicht in ihrer Priorität verändert werden. Eine solche Änderung würde die gesamte Code-Ausführung beeinflussen - mehr dazu im dritten Teil dieser Beitragsreihe.

Die Eigenschaft FullPath zeigt Ihnen den kompletten Pfad und den Dateinamen der Bibliothek an. In der genannten Datei ist die Type Library gespeichert, auf die hier verwiesen wird.

Die Eigenschaft FullPath speichert den vollständig qualifizierten Pfad. Wenn Sie also einen Verweis einbinden, der auf einem Netzlaufwerk gespeichert ist, dann werden der Name des Servers und der Name der Freigabe mit gespeichert. Dies gilt auch dann, wenn Sie der Freigabe einen Laufwerksbuchstaben zugewiesen haben.

In der Eigenschaft Guid ist der Global Unique Identifier gespeichert. Wenn eine Bibliothek auf einem Rechner registriert wird, dann wird in der Registry ein Zweig mit dem Guid dieser Bibliothek angelegt. In diesem Zweig der Registry ist unter anderem die Versionsnummer und der Pfad zur Type Library gespeichert.

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