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Zusammenfassung

Lernen Sie alles über Grundlagen zu Verweisen und begegnen Sie möglichen Problemen, bevor diese entstehen.

Techniken

Verweise

Voraussetzungen

Access 97 und höher

Beispieldateien

-

Shortlink

546

Verweise - die Grundlagen

Thomas Möller, Weinstadt

Verweise bleiben so lange im Verborgenen, bis sie zu Problemen führen - größeren und kleineren. Meist lassen sich diese mit geringem Aufwand lösen, sodass man sich nicht weiter mit ihnen beschäftigen muss. Mit einem grundlegenden Verständnis des dahinter stehenden Konzepts ließen sich Probleme mit Verweisen jedoch meist von vornherein vermeiden. Access im Unternehmen zeigt in diesem ersten Teil einer Beitragsreihe, was Verweise überhaupt sind und wie Sie Problemen mit ihnen begegnen.

Was ist ein Verweis?

Bevor es losgeht, ist es wichtig, ein gemeinsames Verständnis dafür zu haben, was eigentlich ein Verweis ist. Die Onlinehilfe verrät dazu Folgendes:

„Das Reference-Objekt stellt einen Verweis auf die Typbibliothek einer anderen Anwendung oder eines anderen Projekts dar. Eine Typbibliothek ist eine Datei (oder eine Komponente einer Datei), die Standardbeschreibungen zur Automatisierung offen gelegter Objekte, Eigenschaften und Methoden enthält. Objektbibliotheksdateien (OLB) enthalten Typbibliotheken (Type Libraries oder TLB), die als eigenständige Dateien bereitgestellt werden.“

Um sich klar zu machen, was es mit einer Type Library auf sich hat, hilft ein Blick auf Abb. 1. Eine Type Library ist eine Art Datenbank. In dieser Datenbank werden Informationen gespeichert, die für die objektorientierte Programmierung benötigt werden. Im Einzelnen sind das Informationen zu folgenden Punkten:

  • Objekte beziehungsweise Klassen
  • Eigenschaften
  • Methoden
  • Ereignisse

Kombiniert man die Type Library direkt mit dem ausführbaren Teil (DLL, EXE), auf den sie sich bezieht, in einer Datei , dann entsteht daraus eine Bibliotheks-Anwendung oder -DLL. In dieser Anwendung ist dann die Type Library enthalten.

Die Type Library kann aber auch gesondert ge-speichert werden. Dann erhält sie die Dateiendung .tlb oder auch .olb.

Historische Entwicklung

Verweise sind ein Thema, das in den verschiedenen Versionen von Access laufend weiterentwickelt worden ist.

Die Zeit, in der Access 2.0 entwickelt wurde, war die Zeit der INI-Dateien. Die Registry, in der Informationen zu Type Libraries gespeichert werden, gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. In Access 2.0 wurde mit Access Basic programmiert. Dort gab es keine Verweise in der heutigen Form. Man konnte zwar in einer Datei mit dem Namen msaccess20.ini einen Pfad zu einer Bibliotheksdatenbank speichern. Das war es dann aber auch schon: Ein Verweis auf eine andere Anwendung, so wie wir ihn heute kennen, war nicht möglich.

Mit Access 95 kam die erste 32-Bit-Version von Access an den Markt. Gleichzeitig wurde mit Windows 95 die Registry, gepaart mit einem ausgebauten OLE-System, eingeführt. Access 95 war die erste Version, in der mit VBA programmiert wurde. Seit dieser Zeit sind Verweise in Access möglich. Access 95 hatte neben vielen anderen Problemen den Nachteil, dass die Verweise nur zur Entwurfszeit angepasst werden konnten.

Access 97 schaffte die Möglichkeit, per VBA auf die Verweise zuzugreifen (Details hierzu finden Sie im Beitrag Verweise mit VBA manipulieren, Shortlink 570). Seither ist es möglich, auf Probleme mit Verweisen per VBA zu reagieren.

Eine weitere Verbesserung kam mit Access 2002. Mit dieser Version hat das Application-Objekt eine Eigenschaft mit dem Namen BrokenReference erhalten. Damit ist es möglich, mit nur einer Zeile VBA-Code zu prüfen, ob alle Verweise in Ordnung oder ob defekte Verweise vorhanden sind.

Seit Access 2003 meldet Access fehlende Ver-weise direkt beim ersten Auftreten (s. Abb. 2). Es wird eine Meldung ausgegeben, die auf das Problem aufmerksam macht. Außerdem wird im angezeigten Text erklärt, wie das Problem beseitigt werden kann.

Abb2.tif

Abb. 2: Eine Fehlermeldung weist ab Access 2003 auf fehlende Verweise hin und bietet Hilfe zur Lösung des Problems an.

In Access 2007 wurde die Suche nach fehlenden Verweisen weiter optimiert. Stellt Access hier beim ersten Laden einer Datenbankdatei fest, dass sie einen unzureichenden Verweis enthält, dann sucht es selbstständig im Windows-Suchpfad nach der passenden Verweisdatei - so ähnlich, wie es Windows auch mit fehlerhaften Verknüpfungen macht.

Den Verweisdialog öffnen

Der Verweisdialog ist der zentrale Ort, um Ver-weise zu bearbeiten. Außerdem können Sie hier sehen, welche Verweise in Ihrer Anwendung akti-viert sind. Um den Verweisdialog zu öffnen, wechseln Sie in den VBA-Editor (Alt + F11). Dort finden Sie im Menü den Eintrag Extras|Verweise... Manchmal ist dieser Menüpunkt deaktiviert, sodass Sie den Verweisdialog nicht öffnen können (s. Abb. 3).

Abb3.tif

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