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Diesen Beitrag finden Sie in Ausgabe 4/2003.

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Tipps und Tricks zum Programmieren

André Minhorst, Duisburg

Das Programmieren mit VBA könnte so einfach sein, wenn man alle Objekte, Methoden, Ereignisse, Eigenschaften und Parameter auswendig kennen würde. Da dies nicht der Fall ist, erfahren Sie im ersten Tipp dieser Ausgabe, wie Sie dennoch an alle gewünschten Informationen bezüglich des Objektmodells kommen. Im zweiten Tipp lernen Sie, was ein Wrapper ist und wie er Ihre Arbeit vereinfachen kann.

Kein langes Suchen mehr Dank dem Objektkatalog!

Das Suchen nach den möglichen Eigenschaften, Ereignissen und Methoden von Objekten wird durch das automatische Ergänzen von Code im VBA-Editor von Access bereits sehr vereinfacht.

Falls Sie aber einmal nicht die gewünschte Eigenschaft finden, weil Sie z. B. nicht mehr wissen, wie das zugrunde liegende Objekt heißt, hilft Ihnen vielleicht der Objektkatalog von Access weiter.

Den Objektkatalog können Sie nur bei aktiviertem VBA-Editor starten. Er ist dann über den Menüeintrag Ansicht/Objektkatalog oder über die Taste F2 zu erreichen.

Einmal geöffnet, stellt er Ihnen sämtliche Zusammenhänge zwischen allen Objekten, Methoden, Eigenschaften, Ereignissen und Parametern zur Verfügung, die es zu den derzeit eingebundenen Bibliotheken gibt.

Der Verdeutlichung dient ein einfaches Beispiel aus dem Beitrag Menüs im Eigenbau der vorliegenden Ausgabe von Access im Unternehmen: Angenommen, Sie möchten alle Parameter für die Methode Add der Commandbars-Auflistung und deren mögliche Werte ermitteln.

Dazu geben Sie einfach einmal die gewünschten Objekte samt Methode ein. Dazu können Sie z. B. das Testfenster verwenden, wie in Abb. 1 zu sehen.

Abb. 1: Was tun ohne Parametervorschläge?

Hier erscheint zwar eine Liste mit den Parametern, was ja schon weiterhilft. Aber ohne mögliche Parameterwerte können Sie dort nicht weiterkommen.

Und hier kommt der Objektkatalog ins Spiel. Nach dem Öffnen geben Sie einfach den Parameternamen in das Suchfeld ein und klicken auf die Suchen-Schaltfläche.

Die nun in der Liste Suchergebnisse erscheinenden Einträge können Sie weiter einschränken, indem Sie mit dem Kombinationsfeld oben links die Bibliothek auswählen, zu der die gesuchte Information gehört.

Der in Abb. 2 markierte Eintrag in der Ergebnisliste scheint sich auf das gewünschte Element Position zu beziehen. Im unteren Bereich des Fensters erhalten Sie die Information, dass der gesuchte Parameter vom Typ msoBarPosition ist.

Mit einem Klick auf den grün dargestellten Link erreichen Sie, dass alle möglichen Werte für diesen Parameter im Listenfeld Elemente von... angezeigt werden (s. Abb. 3).

Der Objektkatalog ist sicher ein wenig gewöhnungsbedürftig. Er liefert aber nach kurzer Einarbeitung zuverlässig die gewünschten Informationen.

Wrapper-Funktionen

Ein Wrapper ist eine Art Hülle, mit der Sie die Anwendung von Funktionen vereinfachen oder deren Funktionsumfang anpassen können.

Abb. 2: Parameterwerte suchen im Objektkatalog

Abb. 3: Die gesuchten Parameterwerte

Vereinfachen von Funktionen

Das Vereinfachen einer Funktion tritt oft bei der Anwendung von API-Funktionen auf, die ja meist C-Funktionen sind.

Diese Funktionen verwenden oft eine Menge von Parametern, für die zu herkömmlichen Zwecken immer die gleichen Werte übergeben werden.

Daher wäre es unsinnig, diese Standardwerte mit jedem Aufruf einer API-Funktion erneut einzugeben. Daher wird meist eine VBA-Funktion als Wrapper um die API-Funktion gepackt. Diese Funktion erwartet nur die Übergabe der variablen Parameter und steuert die festen Parameter selbst bei.

Neben der Ersparnis der Eingabe von Parametern hat diese Vorgehensweise einen weiteren praktischen Nebeneffekt:

Wenn man nicht gerade einer der wenigen API-Gurus ist, kann man vermutlich ohnehin wenig mit den ursprünglichen Übergabeparametern anfangen. Eine Wrapper-Funktion mit verständlichen Parameternamen ist da schon wesentlich leichter verdaulich.

Anpassen von Funktionen

Eine weitere Möglichkeit zur Anwendung von Wrappern ist die Erweiterung der eigentlichen Funktion.

So geschieht es beispielsweise in einigen Funktionen im Beitrag Menüs im Eigenbau der vorliegenden Ausgabe von Access im Unternehmen.

Hier werden nicht nur die Funktionsparameter ‚übersetzt’, sondern es wird auch eine rudimentäre Fehlerbehandlung hinzugefügt.

Auf diese Weise führt ein Fehler nicht zu einer Unterbrechung oder sogar zum Abbruch des Vorgangs.

Statt dessen wird durch den Rückgabewert mitgeteilt, ob beim Aufruf der ‚gewrappten’ Funktion ein Fehler aufgetreten ist.

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