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Datenbank komfortabel komprimieren und reparieren

Das Komprimieren und Reparieren von Datenbanken wird oft stiefmütterlich behandelt, obwohl eine regelmäßig komprimierte Datenbank nachweislich weniger Speicherplatz benötigt und auch schneller ist.

Dem Endanwender der Datenbank ist es manchmal nicht zuzumuten, dass er die entsprechenden Befehle aus der Menüleiste aufruft. Oft werden Datenbanken auch als Runtime-Version weitergegeben, dann stehen diese Befehle noch nicht einmal zur Verfügung.

Komprimieren per Verknüpfung

Die einfachste und schnellste Methode, eine Datenbank zu komprimieren beziehungsweise zu reparieren wird durch eine Verknüpfung auf dem Desktop realisiert, die einfach per Doppelklick realisiert wird. Die Verknüpfung erstellen Sie am einfachsten, indem Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die .mdb-Datei klicken und den Eintrag Verknüpfung erstellen auswählen. Wählen Sie dann aus dem Kontextmenü der neu erstellten Verknüpfung den Eintrag Eigenschaften aus.

Im nun erscheinenden Dialog ergänzen Sie den unter Ziel angegebenen Dateinamen folgendermaßen, um die Datenbank mit der Verknüpfung zu reparieren:

[Datenbankname] /repair

Wenn die Datenbank komprimiert werden soll, ist ein weiterer Parameter zur Angabe der Zieldatenbank erforderlich:

[Quelldatenbankname] /compact [Zieldatenbankname]

Das gleiche gilt, wenn Sie die Datenbank komprimieren und reparieren möchten:

[Quelldatenbankname] /repair /compact [Zieldatenbankname]

Komprimieren und reparieren per Kontextmenü

Mit wachsender Anzahl von Datenbanken sammelt sich schnell eine beträchtliche Menge von Verknüpfungen, wenn Sie alle Datenbanken auf oben genanntem Wege komprimieren und reparieren möchten.

Eleganter ist da schon der Weg über das Kontextmenü der jeweiligen Datenbank. Nur leider sind im Kontexmenü keine entsprechenden Einträge vorhanden. Allerdings gibt es fast nicht, was es nicht gibt: Legen Sie einfach zwei entsprechende Einträge im Kontextmenü an.

Dazu müssen Sie lediglich den nachfolgenden Code in eine leere Datei namens access.reg (der erste Teil des Dateinamens ist egal, nur die Endung muss .reg lauten). Beachten Sie, dass Sie noch den Pfad zu MSAccess.exe anpassen müssen:

REGEDIT4

[HKEY_CLASSES_ROOT\Access.Application.10\shell\Komprimieren]

[HKEY_CLASSES_ROOT\Access.Application.10\shell\Komprimieren\command]

@="\"d:\\Programme\\Microsoft Office\\Office10\\MSACCESS.EXE\" /compact \"%1\""

[HKEY_CLASSES_ROOT\Access.Application.10\shell\Reparieren]

[HKEY_CLASSES_ROOT\Access.Application.10\shell\Reparieren\command]

@="\"d:\\Programme\\Microsoft Office\\Office10\\MSACCESS.EXE\" /repair \"%1\""

Rufen Sie die Datei anschließend auf. Der Registrierungseditor legt daraufhin zwei neue Schlüssel an, die die gewünschte Beschriftung des Kontextmenüeintrags sowie die auszuführende Aktion enthalten.

Die beiden neuen Einträge sind sofort nach dem Aufrufen der Datei access.reg verfügbar.

Abbildung 1: Kontextmenü einer Access-Datenbank mit neuen Einträgen

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